Hackathon

Auch 16 Jährige können die Welt verändern

Schülerin des GHM gewinnt beim 3. Y4PT Global Transport Hackathon in Stockholm und revolutioniert gemeinsam mit ihrem Team TRES den Transport.

„Der Hackathon ist unsere Chance und zugleich auch Herausforderung, um der Welt zu zeigen, dass auch 16 Jährige etwas erreichen können.“ So lautete das Motto des Mendener Duos, bestehend aus Anna Movsesjan und Nina Ebel, zwei Schülerinnen des Hönnegymnasiums,

als sie im April beim lokalen Hackathon in Menden gewannen. Bei diesem Hackathon kamen Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammen, um innerhalb von zwei Tagen ein Konzept zur Verbesserung des öffentlichen Transports zu entwickeln. Dabei setzte sich schlussendlich das Schülerteam mit einem Konzept zur besseren Integration des öffentlichen Transportes in die Berufswelt gegenüber sechs weiteren Gruppen durch und realisierte sein Motto. Denn „der Erfolg einer Person ist unabhängig von seinem Alter“ stellen die Beiden fest.

Diesen Ehrgeiz durfte das Gewinnerduo daraufhin bei dem „Global Transport Hackathon“ unter Beweis stellen und reiste dafür nach Stockholm. Bei dieser internationalen Ebene des Wettbewerbs trafen 80 Gewinner mit den verschiedensten Kulturen aus allen Teilen der Welt aufeinander und wurden vor eine erneute Herausforderung gestellt: „Wie könnt ihr die Welt verändern und sie mithilfe des öffentlichen Transportes zu einem besseren Ort machen?“

Bei dem Versuch eine Antwort auf die Frage zu finden, trennten sich die Wege vieler zusammenangereister Teams - so auch der des Mendener Duos. Schlussendlich bildeten sich 13 Teams, dessen Gruppenmitglieder auf Grundlage ähnlicher Ansichten gemeinsam an einem selbsterwählten Projekt arbeiten wollten. So entschloss sich Anna dazu den Transport in Kriegsgebieten zu verbessern, während Nina sich dem Gesellschaftsproblem der Essensverschwendung widmete.

Während der nächsten Tage arbeitete jede Gruppe, mit der Unterstützung von zahlreichen Mentoren, an ihrem Projekt, um der Jury am finalen Tag eine vollständige Geschäftsidee mit funktionierenden Prototypen präsentieren zu können. Zur Erhaltung der Balance zwischen Arbeit und Erholung nutzten die Teilnehmer dabei jede freie Minute in den Abendstunden, um die Innenstadt Stockholms zu erkunden oder das angebotene Yogaprogramm in Anspruch zu nehmen. Noch immer schwärmen die beiden Schülerinnen von der Schönheit der skandinavischen Stadt und dass sich „die Teilnahme alleine deswegen gelohnt hat“.

Der finale Tag kam schließlich schneller als erwartet und es hieß „showtime“ für alle 13 Gruppen. Zahlreiche verschiedene Ideen, unter anderem ein Kamerasystem zur Erkennung von suizidgefährdeten Passanten an Bahnübergängen, einer Sicherheitsweste mit integriertem Navigationssystem für Fahrradfahrer oder Apps zur besseren Anbindung von Menschen and die Mobilität wurden an diesem Tag vorgestellt. Eine von diesen Apps war die App „MOVN“, welche von Annas Gruppe programmiert wurde. Mittels virtueller Bushaltestellen ermöglicht die App eine Umgehung der fehlenden Infrastruktur in Kriegsgebieten. Durch eine Optimierung der vorhandenen Busrouten und Zeitpläne verspricht MOVN zugleich einen am Bürger orientierten bequemen Transport, ohne Belästigungen durch Überfüllung o.ä.

Das Team TRES, bestehend aus Nina Ebel und ihren vier weiteren Team Kameraden aus Ecuador, Peru und Südafrika, machte hingegen auf eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts aufmerksam: die massive Verschwendung von Essen. TRES möchte organische Abfälle recyclen, um öffentliche Fahrzeuge auf Basis nachhaltiger Energie betreiben zu können. Außerdem plant die Gruppe Partnerschaften mit regionalen Supermärkten und Restaurants einzugehen, um beschädigte, jedoch noch essbare Produkte an Bedürftige umzuverteilen.

Die beiden Mendener Schülerinnen, als jeweilige Businessleader ihrer Gruppe, legten beide einen überragenden Auftritt auf der Bühne hin und zogen sowohl Jury, als auch die weiteren Teilnehmer in ihren Bann. Als am Abend die Gewinner des Global Transport Hackathons verkündet wurden und der Name „Team TRES“ für den ersten Platz fiel, war das ehemalige Duo glücklicher denn je. Denn unabhängig davon, ob nur eine der zwei Schülerinnen gewonnen hat, ist es ihnen gelungen der Welt zu zeigen, dass „auch 16 Jährige etwas erreichen können“. Abschließend möchten die Beiden ihren herzlichsten Dank allen Teilnehmern, Mentoren und insbesondere Alessandra Gorini, der Leiterin von „Youth for Public Transportation“ (Y4PT) aussprechen, die zu einer unvergesslichen Woche beigetragen haben!

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